Mittwoch, 6. April 2016

Nachtrag

Sorry. Ich hab es gestern nicht mehr geschafft, meinen Tag zuende zu bloggen.

Aber so ging es weiter:

17.20 Uhr: Nachdem wir den Spielbesuch von LORE nach Hause gebracht und LENI von ihrem abgeholt haben, zuhause dann ein Drama nach dem anderen. LENI heulte rum, weil sie ihre Mathehausaufgaben nicht machen konnte. Das Mathebuch ist verschwunden! Ich rief alle Eltern der Kinder an, die in ihrer Tischgruppe sitzen. Hätte ja sein können, dass eines der Kinder es aus Versehen eingesteckt hat. Aber Fehlanzeige. Weil sie so dolle heulte, rief ich dann auch noch die Mathelehrerin an, um ihr das Dilemma mitzuteilen. Sie suchen heute in der Schule danach. Ok. 

LORE ärgerte derweil LISCHEN, und die kreischte rum. Ich müsste eigentlich schon längst mit dem Zubereiten des Abendessens angefangen haben, aber die Kinder, die Kinder. 

17.45 Uhr: Der Mann kam endlich nach Hause. Kinder also alle zu ihm, und ich ran an den Herd. 

18.30 Uhr: Wir konnten - etwas verspätet - endlich essen. 

19.45 Uhr: Alle Mädels sind im Bett. Jetzt kommt das nächste Drama. Afghanistan-Neuigkeiten! Der Mann soll gehen, am besten, so schnell wie möglich. Schock. Wie ich das finde? 

Dazu morgen mehr. :(

Dienstag, 5. April 2016

Was machst du eigentlich den ganzen Tag? 4/16

Heute ist wieder "Was machst du eigentlich den ganzen Tag?"-Tag. Das heißt, fröhliches Tagebuchbloggen ist angesagt! Okay, und bei uns ging es heute den zweiten Tag nach den Osterferien wieder in die Schule, den Kindergarten und Krippe. 

6.20 Uhr: Mein Wecker klingelt mich aus den Federn. 

6.23 Uhr: Und wieder klingelt der Wecker penetrant und ruft mich aufzustehen.

6.26 Uhr: Und wieder. Und wieder. 

6.32 Uhr: Ich schäle mich aus meiner Decke und wecke Mädel 1 und dann Mädel 2. Als wir fertig angezogen sind, wecke ich auch das dritte Mädel. Für LISCHEN ist das frühe Aufstehen nicht einfach, schläft sie doch sonst immer bis knapp 9 Uhr. 

7.00 Uhr: Wir vier sitzen gemeinsam am Frühstückstisch. Es gibt wahlweise Toast oder Cornflakes. Wer was will variiert von Tag zu Tag. Diesmal essen alle Toast, Schüsseln und Löffel also wieder vom Tisch. Ok. Parallel zum Essen mache ich die Brotdosen für das zweite Frühstück am Vormittag fertig. 

7.25 Uhr: Ich blase zum Marsch die Treppe hoch zum Zähneputzen. 

7.45 Uhr: Nachdem hier ein bisschen Zahnpasta auf den Boden gefallen ist, dort gegen den Spiegel gespuckt wurde, Schuhe gesucht wurden und ordentlich über die ollen Schnürsenkel geflucht wurde, haben alle Jacken und Schuhe (!) an und steigen ins Auto ein. Natürlich wieder Gezeter und Gezicke zwischen LENI und LORE, wer wo in welchem Sitz im Auto sitzt. Durchatmen und einfach weghören. Ohmmmm. 
Während der 3-minütigen Autofahrt zum Kindergarten sage ich LENI nochmal, dass ich sie heute Abend von ihrer Freundin abhole und dann möchte, dass sie sofort kommt. Ich möchte dann keinen Kaffee mehr mit der anderen Mutter trinken und auch nicht schnacken und vor allem nicht stundenlang auch LENI warten. Als großes Schulkind verstehe sie das sicher. ( Zur Erklärung: LENI geht heute direkt nach der Schule mit zu ihrer Freundin zum Spielen.) 

8.10 Uhr: Alle Kinder sicher für den Vormittag untergebracht. Jetzt beginnt mein Programm für den Vormittag. 
Einkaufen. Saugen. Aufräumen. Wäsche waschen. Während der langen Zeit der Grippekrankheit bin ich hier wirklich zu nichts gekommen, und so sieht das hier auch aus. Ich hab ordentlich etwas aufzuholen. Ich hatte eigentlich auch vor, in den Garten zum Unkraut jäten zu gehen, aber einen Blick aus dem Fenster - nope. Heute nicht. Regen.

Statt dessen kommt meine Mutter gegen 11 Uhr und wir trinken nen Tässchen Kaffee und quatschen.

12.55 Uhr: Ich hole LORE aus dem KIGA und warte noch mindestens 10 Minuten bis sie ihr ganzes Gesicht absolut bunt gemalt ... Pardon geschminkt hat. Tolle Stifte hat der Kindergarten da! Aber gut, heute ist LENI nicht da, heute hab ich die Zeit. Also hau rein, Kind. 😂
13.15 Uhr: Wir essen Brötchen zum Mittag.

13:45 Uhr: Ich düse wieder zum KIGA und hole ein völlig übermüdetes LISCHEN aus der Krippe. Zuhause also erstmal ein zweites Ründchen Mittagsschlaf.

14.45 Uhr: LORE bekommt Spielbesuch. Nur Blödsinn fabrizieren die beiden die nächsten zwei Stunden lang. Haare waschen zum Beispiel. Nackedei grölend Party machen im dunkeln. Ich komme hier quasi nicht zum Füße hochlegen.

16.45 Uhr: ich trommle alle zusammen, um den Spielbesuch nach Hause zu bringen und LENI abzuholen. Wie es weitergeht? Nachher mehr!









Die Schulter hat Grippe

Ich schrieb ja gestern schon, dass ich neulich in der Notaufnahme war. Und das kam so:

Als die Mädels endlich aufhörten zu fiebern, fing freitags meine Schulter an zu schmerzen. Dieser Schmerz wurde von Samstagnacht auf Sonntag so schlimm, dass ich kaum geschlafen habe. Und ich konnte den rechten Arm nicht mehr bewegen, weil es wirklich so schlimm wehtat. Ich bin sonst nicht so schmerzempfindlich und ich renne auch nicht wegen jedem Pups zum Arzt, aber da bin ich Sonntagmorgen zu unserem ärztlichen Notdienst hier im Dorf. Der Arzt dort schickte mich mit Verdacht auf Thrombose ins Krankenhaus. Da war ich schon völlig fertig und den Tränen nahe. Krankenhaus, das ist ja nicht wirklich war für mich. Und wenn man schonmal da ist, behalten die einen gleich da. Keine Zeit für sowas! 

In der Notaufnahme wusste man nicht wirklich etwas mit mir anzufangen. Thrombose wurde ausgeschlossen, na immerhin! Keine Insektenstiche, keine Überbelastng, nicht schwer gehoben. Blutwerte waren in Ordnung! Ich wurde drei verschiedenen Ärzten vorgestellt, ganze 5 Stunden lang! Und ich konnte mir die ganze Zeit über tausend andere Dinge vorstellen, die ich sonntags lieber hätte machen wollen, als mit wirklich schlimmen Schmerzen im Arm im Krankenhaus zu sitzen!! 

Fazit war: Die Grippeviren sind ins Schultergelenk gewandert, weil mein Körper keine Zeit hatte, die Grippe, die ich scheinbar auch hatte, auszukurieren, da ich ja die Kinder gepflegt habe. Die volle Dröhnung Ibuprofen für mich, so dass die Schmerzen nach einigen Tagen dann verschwunden waren. Hallelujah! LENI und LORE haben in der Zeit ganz toll im Haushalt, mit LISCHEN und beim Kochen geholfen, da ich den rechten Arm ja nicht bewegen konnte. Super Mädels sind das! :)

Montag, 4. April 2016

4 Wochen

... hatte uns die Grippe hier fest im Griff. 

Erst LORE, die eine Woche bei knapp 40 Grad fieberte. Dann LENI, bei der es sogar noch etwas schlimmer war und das Fieber höher. Die lag den ganzen Tag nur auf der Couch und dämmerte vor sich hin. Nur mit Mühe trank und aß sie etwas. Auch LISCHEN war nicht wirklich fit und zuhause. In dieser Zeit war ich wirklich froh, dass ich momentan Hausfrau und Mutter bin und wir also nicht den Druck hatten mit dem Arbeitgeber, dem Wegorganisieren der kranken Kinder zu den Großeltern und dem Erscheinen am Arbeitsplatz und einfach schön entspannt zuhause bleiben konnten, wo sie auf dem Sofa hingen, auf meinem Schoß und teilweise auch vor dem Fernseher. Richtig grippekrank und fieberkrank eben. 

Als dann alle drei Mädels wieder fit waren und am Montag vor den Ferien wieder in Schule, Kindergarten und Krippe gehen sollten, war ich sonntags in der Notaufnahme. Wieso? 

Morgen mehr! :)

Nur soviel: Jetzt sind alle wieder fit! 

Dienstag, 8. März 2016

Noch immer

... gefangen zwischen Fieberthermometer, Inhaliergerät und co. Jetzt ist es LENI.

Wann hört das endlich auf? Möchte gerne wieder meine Schwesternuniform an den Nagel hängen und schöne Sachen mit den Mädels machen ... Aber wir müssen wohl noch ein paar Tage durchhalten ...

Samstag, 5. März 2016

Was machst du eigentlich den ganzen Tag? 3/16

Frau Brüllen ruft auf: Mal wieder fröhliches Tagebuchbloggen im März! Ja, und wann fängt so ein Tag eigentlich an? Richtig, Mitternacht, das würde ich auch sagen ...

0:25 Uhr: Gefühlt gerade eingeschlafen, werde ich lautstark aus dem Schlaf gebrüllt. LISCHEN krächzt nach Hilfe, Liebe und Geborgenheit. Ich rappel mich schwerfällig aus dem Bett und begebe mich in ihr Zimmer. Windel voll. Das ist schnell erledigt. 

0:37 Uhr: Wieder fast eingeschlafen, brüllt LISCHEN mich erneut aus dem Bett. Und als ich ihr Zimmer betrete, schlägt mir erneut eine Stinkwolke entgegen. Neeee, ne? Die hat jetzt nicht ... Doch, hat sie. Also ein zweites Mal die Windel gewechselt, gekuschelt, gestreichelt und gesungen und ab ins Bett. 

1:30 Uhr: Tock, tock, tock. Irgend etwas klopft an meine Schläfe. Ich muss erstmal wieder zu mir kommen. Dann höre ich: "Mama, ich kann nicht schlafen." LENI steht neben meinem Bett. Wieso können die Mädels mich nicht vorsichtig, lieb und leise wecken? Ich klopfe denen doch auch nicht gegen die Stirn! Diese Gedanken verschiebe ich aufs Nach-dem-Schlafen und bringe sie statt dessen schlaftrunken wieder uns Bett, verfluche aber innerlich schon jetzt diese Nacht.

2:15 Uhr: Als hätte ich es nicht geahnt, steht LENI erneut an meinem Bett. "Mama, ich kann nicht schlafen. Und ich hab Kopfschmerzen." Ich befühle das Kind. Ja, jetzt hat es auch sie erwischt. Fieber. Also gebe ich ihr etwas gegen die Schmerzen und das Fieber, tätschle ihr die Stirn, Küsschen hier und Küsschen da und schlurfe wieder in mein Bett.

4:45 Uhr: "Maaamaaaa! Maaaamaaaaaaaaaa!", ruft es aus dem Badezimmer. LORE. Na, die hatten wir diese Nacht ja noch gar nicht. Hintern abwischen, erzählen, dass die Nacht noch lange nicht vorbei ist, und wieder ab ins Bett. Oh man, wann ist die Nacht denn endlich vorbei? Ich mag kein einziges Mal mehr aufstehen - und muss es auch tatsächlich nicht mehr.

7:51 Uhr: Getrappel über den Flur, Geraschel und Gekicher. Die Nacht ist endlich vorbei, die Mädels wach. Der Mann und ich bleiben noch etwas liegen, bis alle drei Mädels ins Ehebett hüpfen und es plötzlich ziemlich eng und unbequem wird. :)

9:00 Uhr: Wir sitzen am Frühstückstisch. Käffchen für die Eltern, Kakao für die Kinder.

10:00 Uhr: Die Mädels haben sich mittlerweile unter dem Wäscheständer im Flur eine Höhle gebaut, der Mann und ich sitzen noch immer am Frühstückstisch, lesen Zeitung und trinken Kaffee.

10:10 Uhr: Die Kinder tanzen durch die Küche, singen "Ringel, rangel, Rose" und lassen sich auf den Boden plumpsen.

10:15 Uhr: Jetzt wollen sie nach oben in die Kinderzimmer. LISCHEN darf auch mit, so dass der Mann und ich eine ganze Weile nichts hören als einträchtiges Spielen.

11:00 Uhr: Ich mache Nudelsalat für heute Abend, während der Mann mit jedem Mädel nacheinander inhaliert (na ja, die großen beiden machen das weitestgehend selbstständig).

Die nächste Stunde verbringen wir lesend und erzählend eingekuschelt auf dem Sofa, bis es eine Kleinigkeit zu essen gibt und ich danach alle Mädels ins Bett schicke. Sie fiebern doch irgendwie alle. LENI protestiert natürlich am meisten. Aber hier herrscht der Grundsatz: Wer krank ist, ruht sich mittags mindestens eine Stunde aus. Punkt. Da gibt es keine Diskussionen.

14:00 Uhr: Die Stunde ist vorbei. LENI und LORE dürfen ein wenig fernsehen, während der Mann ins Stadion zum Fußballgucken gefahren ist und ich ein bisschen Haushalt mache und diesen Post beginne.

Wie es weitergeht?? Ziemlich unspektakulär!

Gegen 16 Uhr hole ich LISCHEN aus dem Bett, die aber weiter auf der Couch döst. Abwechselnd sitzen oder liegen die Mädels auf meinem Schoß. LORE, die schon wieder fieberfrei und relativ fit ist, hüpft, brabbelt und nervt die Schwestern, die ganz schön in den Seilen hängen. Eine Geduldsprobe auch für die Mama.

18:35 Uhr: In Erwartung des Mannes beginne ich schonmal, die Bratwürste auf den (Elektro-) Grill zu schmeißen. Wir beginnen zu essen, obwohl der Mann noch nicht da ist, aber sobald die Bratwürste fertig sind. Die kranken Kinder futtern hauptsächlich Rohkost, so what.

18:50 Uhr: Der Mann hat seinen Kumpel mitgebracht. Wie gut, dass Frau reichlich Salat und reichlich Wurst bereit hält. :) Die Männer essen, die kranken Kinder gehen allesamt ins Bett. LENI hat knapp 40 Grad Fieber und schläft bereits, ehe ich die Tür hinter mir schließe.

Und ihr so? Was macht ihr eigentlich den ganzen Tag?
Schönes Rest-Wochenende!
Eure Chrissie

Dienstag, 1. März 2016

Herzliche Grüße

... von der Krankenstation.

Wir Mädels sind alle platt.

Eine fiese Grippe streckte erst LORE am We nieder (mit Fieber um die 40 Grad und einer kurz vor knapp Einweisung ins Krankenhaus), dann LISCHEN und mich. LENI ist (noch) fit. Mal sehen, wie lange noch. 

Der Mann, noch immer berufsbedingt unterwegs, leidet mit uns am Telefon. Bis er wieder da ist, ruhen wir uns aus, inhalieren und tanken frische Luft.