Heute ist Tag 42 ohne den Mann und den Papa der 4 kleinen Rabauken.
Eine Sommerferienlänge haben wir bereits geschafft! Juhuuu!
Mittwoch, 21. Februar 2018
Freitag, 16. Februar 2018
Tag 37: Die Bonbongläser
Jedes Mädel hat ein Bonbonglas mit round about 145 Bonbons drin. Einen für jeden Tag, den der Papa im Wüstenland weilt. Wenn sie leer sind, kommt er endlich wieder nach Hause. So der Plan.
35 haben sie jeder schon gegessen. Leerer sind die Gläser dadurch aber noch nicht wirklich geworden. Trotzdem gehört das Bonbonessen schon fast zu einem täglichen Ritual - wie das Adventskalendertürchen-Öffnen in der Vorweihnschtszeit. Jeden Morgen laufen sie zu ihrem Glas und suchen sich einen Bonbon aus, den sie dann auf ihren Platz am Küchentisch legen und den sie nach dem Mittagessen verzehren dürfen.
Manchmal werden die Bonbons am Wochenende akribisch gezählt, sortiert und aufgeschrieben, wieviele von welcher Sorte noch im Glas sind.
Es hilft über die lange Zeit ohne Papa hinweg - zumindest ein bisschen.
Manchmal werden die Bonbons am Wochenende akribisch gezählt, sortiert und aufgeschrieben, wieviele von welcher Sorte noch im Glas sind.
Es hilft über die lange Zeit ohne Papa hinweg - zumindest ein bisschen.
Montag, 12. Februar 2018
Tag 33: 12 von 12 im Februar 2018
Ich mache mal wieder mit, ist schließlich schon viel zu lange her, dass es hier Fotos gab. Heute also die 12 Bilder des heutigen Tages - Tag 33 ohne Mann.
| Heute Morgen kurz nach 6 Uhr steh ich bereits in der Küche ... |
| Obst schnibbeln (und Gemüse ...) |
| Verpflegung für die Faschingsfeier in der Schule und im Kindergarten. Meine Kinder haben sich für Obst und Gemüse eingetragen :) Obst-Pfau und ... |
| ... Gemüse-Bimmelbahn. |
![]() | |||
| Um kurz vor 8 Uhr, nachdem ich im Accord gearbeitet habe, sind alle fertig angezogen und geschminkt. Puuuh. Was ein Stress an einem Montagmorgen. Gniihiiihii ... |
| Morgens geh ich eine Runde an der frischen Luft spazieren, ehe ich mich dem Haushalt widme. |
| Wieder zuhause mache ich etwas Haushalt, während sich Lucky Luke seinen täglichen Turnübungen widmet. |
| Kinder wieder abgeholt, Baby zum Mittagsschlaf im Bett - Zeit für's Mittagessen! |
| Sonnenschein gefolgt vom Hagelschauer - das Wetter spielt verrückt. |
| Nach dem Abendessen wird noch eine kurze Runde mit der Mini-Discokugel gespielt. Unser Baby-Boy fährt voll auf das bunte Licht ab. |
| Über Videotelefon-Date mit dem Mann. |
| Und damit ist auch dieser 33. Tag geschafft. Die Kerze, die ihm den sicheren Weg nach Hause weisen soll, brennt. |
Das waren unsere 12 Bilder des heutigen Tages. Mehr wie immer bei Draussen nur Kaennchen. Anschauen lohnt! :)
Eure Chrissie
Montag, 29. Januar 2018
Tag 19: Jetzt ist es angekommen
Tja, wie soll ich schreiben? So langsam ist es in meinem Kopf angekommen, dass es noch eine sch... verdammt lange Zeit ist, bis der Mann wieder nach Hause kommt. Bis seine starken Arme mich wieder umfangen. Bis wir wieder eins sind. Bis die Kinder ihren Vater wieder haben. Bis ich nicht mehr alleine kämpfen muss.
Das Wochenende war hart.
Ich hatte meinen ersten Hänger und hätte eigentlich nur heulen können. Es kommt gerade alles irgendwie zusammen. Das Begreifen. Die Realität. Das Vermissen. Schlafmangel. Kinderkrankheiten. Alle Bedürfnisse befriedigen, nur nicht die eigenen. Funktionieren.
Hamsterrad.
Sonntag, 14. Januar 2018
Tag 5: WE Check!
Heute war ein richtig entspannter Tag. Schön.
Wir haben lange geschlafen, Brötchen vor der Haustür gefunden, die Oma dorthin gelegt hat, und dann ganz gechillt gefrühstückt mit Nutella aufs Brötchen (sonntags ist Nutella-Tag).
Wir haben zusammen gekocht.
Wir waren bei eisigen Temperaturen aber Sonnenschein spazieren. Durchgefroren wieder Zuhause angekommen gab es heißen Kakao für die Mädels und einen Cappuccino für mich, während der Babyboy fröhlich in seiner Wippe hin und her wippte und vor sich hin quietschte.
LENI gab ihm abends die Flasche, während ich LISCHEN bettfertig machte und ihr ihr Gute-Nacht-Lied sang und LORE beim lesen ihres Lese-Übungstextes zuhörte. Große Mädchen sind was tolles! <3 Der Babyboy heulte nicht ein einziges Mal.
Jetzt sind bereits alle vier Kids im Land der Träume, und ich sitze entspannt auf der Couch und lasse den Abend ausklingen. Das erste WE - Check!
Samstag, 13. Januar 2018
Tag 4
... ist abgehakt, und damit auch schon die Hälfte des ersten Wochenendes allein zuhause.
Auch den ersten Zusammenbruch eines der Mädels haben wir hinter uns. LORE. Aber von Anfang.
Auch den ersten Zusammenbruch eines der Mädels haben wir hinter uns. LORE. Aber von Anfang.
Gestern konnten wir tatsächlich ganz spontan das erste Mal mit Papa skypen. Es dauerte eine Weile, bis die Verbindung stand, aber dann lief es. Mit fünf Leuten vor der kleinen Laptop-Kamera etwas eng, aber irgendwie passten wir zeitweise tatsächlich alle aufs Bild. Hin und wieder purzelte einer oder zwei oder mehrere raus, aber es ging. Wir konnten Papa ALLE sehen!
Als es dann aufs Ende hin zulief, merkte ich schon, wie sich LORE's Stimmung verschlechtere. Dann verschwand sie irgendwann. Wir verabschiedeten uns vom Papa, und ich ging ihr hinterher ins Zimmer. Und dann brach der Damm. Sie heulte und schluchzte und kriegte sich gar nicht mehr ein. Arme Maus. Meine arme kleine Maus. "Ich vermisse Papa so doll!", schluchzte sie.
Jetzt ist ihr so richtig bewusst geworden, dass er echt eine ganz verdammt lange Zeit weg ist und nicht am Wochenende nach Hause kommt. Ich hielt sie und verkniff mir selbst ein paar Tränchen, versicherte ihr aber immer wieder, dass es in Ordnung sei, wenn sie traurig ist. Bin ich schließlich auch. Und das darf man auch sein.
Zum Glück konnte ich sie dann ablenken. Sie hatte eine Spielverabredung, und eigentlich sollten wir längst auf dem Weg zu ihrer Freundin sein. Also trockneten wir die Tränen, packten alle Kinder ein und brachten LORE weg.
An der Haustür von ihrer Freundin dann aber der nächste Dammbruch. Und diesmal brach es auch bei mir und es kullerten Tränen. Wir heulten kurz gemeinsam - und selbst die Mutter ihrer Freundin blinzelte aus Solidarität ein paar Tränen weg.
Der Nachmittag selbst tat LORE dann sehr gut. Sie hatte Ablenkung, und abends war von ihrem Zusammenbruch nichts mehr zu merken. Aber es tut so weh, die Kinder so leiden zu sehen. Es ist so schwer, stark zu sein und stand zu halten, obwohl man selbst zusammenbrechen möchte. Und das allerschlimmste ist, zu wissen, dass wir erst am Anfang stehen, dass es nicht das letzte Mal sein wird, dass immer wieder schlechte Tage oder Momente auf uns zukommen werden, die wir irgendwie meistern müssen.
Puuh ....
Donnerstag, 11. Januar 2018
Tag 2: Nachricht aus dem Wüstenland
Der Adler ist gelandet!
Endlich habe ich heute morgen vom Mann die Nachricht bekommen, dass er gut angekommen ist und Telefon und Internet - ja, auch WhatsApp!!! - auf einem guten Weg sind und uns zumindest ein bisschen über die Distanz und die lange Zeit verbinden können!
Die Kinder sind außer sich und wollen am liebsten sofort mit Papa skypen. Ich bin gespannt, wann das das erste Mal klappen wird.
Tag 2 so gut wie abgehakt! (Ein imaginäres Häkchen eingefügt.)
Abonnieren
Posts (Atom)
