Freitag, 27. Mai 2016

Möööööööp!

Ich könnte jetzt schreiben, dass ich viel um die Ohren habe und deshalb hier im Moment auf dem Blog wirklich wenig los ist. Ich könnte ... 

Es stimmt aber nicht. 

Ich habe momentan einfach keine Lust HIER zu schreiben. Ich schreibe viel und häufig, jeden Abend in meinem Arbeitszimmer am PC - offline. Für mich. Und tagsüber, da genieße ich jede einzelne Minute mit den drei Mädels. Ohne Kamera, ohne über den Blog nachzudenken. Nur für uns. 

Ja, es mag sein. Ich habe gerade eine kleine (oder größere) Sinnkrise. Über die ich nicht schreiben möchte, die ich nicht teilen möchte. Und ich habe einfach keine Lust, irgendetwas zu schreiben, hinter dem ich nicht hundertprozentig stehe. Ich will mich nicht verbiegen. Nur um mehr Leser zu bekommen zum Beispiel. 

Deshalb bin ich momentan "sprachlos". Irgendwie. 

Und so genießen die Mädels, der Mann und ich unser echtes, wahres, wirkliches Leben und sind "temporary not available". Ich finde, wir haben das Recht dazu. 

Montag, 23. Mai 2016

Ausgekämpft

In den letzten 7 Monaten habe ich gekämpft wie eine Löwin. Ich war zu sämtlichen Vorstellungsgesprächen, hatte ein, zwei, drei Stellenangebote - und dann haperte es immer wieder an Behördendeutschland. Oder an der Entfernung. Oder. Oder. Oder. 

Ich kann nicht mehr. Ich mag nicht mehr. 

Ich habe ausgekämpft. 

Ich konzentriere mich jetzt darauf, was bzw. wer ich wirklich bin. Mutter dreier Mädels. 

Donnerstag, 5. Mai 2016

Was machst du eigentlich den ganzen Tag? - 5/16

Es ist wieder soweit, der fünfte des Monats und damit Tagebuchbloggen. Und so bekommt ihr also einen Einblick in unseren heutigen Vater-/Himmelfahrtstag. 

8:00 Uhr: Ich stehe auf und schlurfe unter die Dusche. Dann schnell LENI und LORE aus den Betten geholt und die kleine Vatertagsüberraschung für den allerbesten Papa der Welt vorbereitet. 

8:25 Uhr: Die großen Mädels holen Papa aus dem Bett und übergeben ihre Kleinigkeiten: Selbstgemalte Bilder und jeweils seine Lieblingskekse. Papa wird ordentlich gedrückt und geknutscht und geht dann unter die Dusche. 

8:45 Uhr: Nachdem alle anderen soweit angezogen sind, wecke ich LISCHEN. Auch die übergibt Papa ein paar Leckereien. 

9:25 Uhr: Pünktlich mit 5 Minuten Verspätung geht's los zum gemeinsamen Cliquenfrühstück bei Freunden. Hier wird ordentlich gefrühstückt und geschlemmt, damit die Männer sich dann irgendwann mit Bollerwagen auf Tour machen können. 

11:15 Uhr: Die Männer fahren die Kinder im Bollerwagen ein paar Runden ums Haus, ehe sie jeweils mit Bierchen und Sonnenbrille losmarschieren. Die Frauen und Kinder setzen sich gemütlich in die Sonne zum quatschen. 

Eine ganze Weile spielen die Kinder, 6 Mädels, jeweils drei im gleichen Alter, friedlich und wunderschön miteinander. Schaukeln, rutschen, Sandkiste, Blumen pflücken - alles super entspannt. Irgendwann kippt die Stimmung, Gezicke und Gezanke. Ich ziehe die Reißleine und packe unsere drei Mädels ins Auto und fahre gegen 15 Uhr nach Hause. LISCHEN muss ins Bett! 

15:15 Uhr: Wir sind zuhause. LISCHEN liegt bereits im Bett, und LENI, LORE und ich schlemmen ein Eis auf der Terasse. Alles ruhig hier, keinen Stress. Schön. Wie spielen "Mensch ärgere dich nicht" in der Sonne und genießen es. 

16:30 Uhr: Meine Schwester hat angerufen und uns spontan aufgefordert, mit zu Oma und Opa zu fahren. LISCHEN ist wieder fit, wir sitzen alle im Auto und Düsen wieder los. Chillen bei Oma und Opa im Garten, inklusive Kinderbespaßung und nen Käffchen in der Sonne. 

18:35 Uhr: Wieder zuhause angekommen gibt es noch kurz Abendbrot, ehe es für drei ziemlich müde und sonnenvollgetankte Mädels ab ins Bett geht. 

20:20 Uhr: Ich sitze auf der Terrasse. Der Mann ist noch immer unterwegs, und ich bin sehr gespannt, in welcher Verfassung er gleich irgendwann wieder an die Burg kommt. ;)

Ihr seht, kein spektakulärer Tag, aber trotzdem sehr schön. 

Mehr wie immer bei Frau Brüllen!

Eure Chrissie

Freitag, 29. April 2016

Heute

... Magen-Darm, morgen Bindehautentzündung. Was kommt übermorgen?

Wie viele bereits gelesen haben, sind die Mädels dieses Jahr extrem viel krank. Finde ich. Im Vergleich zu den letzten Jahren ist so wirklich so. Bis auf Rotz- uund Schnottennasen und Husten, ab und zu auch mal Magen-Darm dazu, war die letzten Jahre nicht viel. Jetzt: Seit Februar ist eines gefühlt immer krank. Pausenlos. 

Erst spuckt LISCHEN vorgestern das halbe Auto und sich selbst von oben bis unten und natürlich während der Autofahrt voll. Was ein Gutes hatte: Der Kindersitz, den wir bereits seit knapp 6 Jahren besitzen, wurde zum ersten Mal von Grund auf gereinigt und sieht jetzt wieder aus wie neu. ;) Immerhin. 

Dann gestern Nachmittag der nächste Krankheitsschock. Es sifft eckelig grün aus LOREs linkem Auge. Och nö, Bindehaut. Auch das noch. Dafür ist LISCHEN wieder fit. (Vielleicht liegt die Kotzerei an meinem Fahrstil?) 

Die Nacht war also nicht so der Renner. LORE dreimal heulend an meinem Bett, weil sie das verklebte Auge nicht öffnen konnte und Panik bekam. Das schönste dann aber beim Auswaschen des Auges im Badezimmer. 
Ich: Mach mal bitte das Auge auf. 
Sie öffnete den Mund, und ich musste schmunzeln.
Ich: LORE, das Auge. Das Auge. Nicht den Mund. 
Es war mitten in der Nacht, ziemlich spät, ich gebs zu. ;) 

Wir sind also wieder in der Bazillen-, Viren- und Seuchenhölle gefangen. 

Was uns wohl morgen heimsuchen wird? 

Am besten, ich nehme es mit Humor, sonst würd ich hier wahnsinnig werden und durchdrehen oder heulend zusammenbrechen. So komm ich klar. Die paar Viren, was macht das schon? Irgendwann geht es sicherlich auch wieder ohne kleine krankmachende Begleiter. 

Mittwoch, 27. April 2016

Abgewendet

... haben wir vorerst den dritten Afghanistan-Einsatz. 

Gestern kam der Mann mit den guten Nachrichten nach Hause. So kurz vor knapp kam der BW ein Planungsfehler dazwischen, und der Mann saß quasi schon im Flieger! 

Das waren Wochen des Bangens, Hoffens und Flehens. Sie sind erhört worden. Und ich bin so erleichtert. Danke. ❤️

Montag, 25. April 2016

23./24. April - unser Wochenende

... in Bildern. Ohne viele Worte - 6 Bilder unseres letzten Wochenendes.


Am Samstag ging es für die drei Mädels zum Frisör. 
Die größte Veränderung: LENI hat die Haare kurz!! 


Unsere drei Mädels als Kreideimpression. 

  

Abends machten der Mann und ich es uns gemütlich und besprachen die nächsten Wochen und Monate. 






  Am Sonntag spielte das Wetter verrückt. Hagel im April ...


Wir trotzten dem Wetter und gingen trotzdem zum hiesigen Frühlingsmarkt - und wieder zurück. 
Tatsächlich schien die Sonne den ganzen Nachmittag, die Temperaturen waren allerdings grausig. 
 

Am Abend war dann endlich fertig, was morgens begonnen hatte. Die Garderobenecke für die gefühlt tausend Jacken der Mädels. Endlich Ordnung im HWR!

Kurz und knapp das Wochenende in Bildern. Wer mehr sehen will, schaut bei Susanne vorbei!

Liebste Grüße,
eure Chrissie

Mittwoch, 20. April 2016

Rammalamma Dingdong

LORE hat gerade so'ne Phase. Und da sind wir schon wieder beim leidigen Thema. Alles eine Phase. Ja, irgendwie schon. Alles immer irgendwie eine Phase. Das macht Hoffnung, denn Phasen sind eben nur Phasen und hören irgendwann wieder auf. Zum Glück. 

Also bei LORE ist es gerade die Phase des "Ich höre nicht zu, wenn Mama mit mir spricht". Und zwar demonstrativ nicht. So gar nicht. Und wenn ich schimpfe, erst recht nicht. Da kann ich reden, wie ich will. Auch lauter reden oder gar anschreien hilft nicht. Und von Erklärungen will sie auch nichts hören. Es hat den Anschein, als würde sie den Sound in ihrem Kopf einfach lauter drehen, wenn ich rede. "Rammalamma Dingdong!" 

In etwa so: 
Ich sage: "LORE, kannst du bitte ..."
Und bei ihr kommt an: "Rammalamm - Ding dong! Rammalamm - Ding ding dong!"
Und wenn ich dann etwas eindringlicher werde: "Uuuuuu iiiii uuuuuuuuu, uuuuuuu uuuu uuuuuuuu uuuuhuuuuuuu!" 

Ihr ständig in Dauerschleife laufender Rammalamma Dingdong-Song nervt. Doch ich komme da irgendwie nicht gegen an. Da wäre so'ne Bock-, Trotz-, Zick-Phase irgendwie netter als ständig ignoriert zu werden. Aber ich will es natürlich nicht beschreien! 

Was meint ihr?