Dienstag, 22. April 2014

Freie Tage

Ich hoffe, ihr hattet ein schönes Osterfest! 

Wir hatten ein paar schöne freie Tage mit dem Papa über Ostern. Die Kinder haben es genossen. Und ich konnte ein bisschen die Beine hochlegen und entspannen. Auszeit vom Alltag. 

Gestern Abend haben wir ihn wieder zum Flughafen gebracht. Der Abschiedsschmerz bei den Mädels war groß. Leider ist der Lehrgang noch immer nicht zuende. Vielleicht sehen wir uns am Wochenende, vielleicht auch nicht. Es ist wetterabhängig. Schicken wir also ein Stoßgebet gen Himmel, dass sich das Wetter von seiner besten Seite zeigt ... und der Mann am Freitag Richtung Heimat aufbrechen kann.


Dienstag, 15. April 2014

27 + 0: Schmerzen!


Ich habe Schmerzen. Keine Wehen, nein, zum Glück nicht, aber Schambeinschmerzen. Und das ist auch nicht schön. Es fühlt sich fast so an, als würde das Baby bereits unten rauspurzeln wollen. Manchmal drückt es so sehr, dass ich kaum stehen kann. 

Und da ich Angst hatte, dass irgend etwas nicht in Ordnung ist - ich hatte Horrorszenarien im Kopf von Wegen geöffneter Muttermund, vorzeitige Wehen und was sonst noch einen mehrwöchigen Krankenhausaufenthalt nach sich gezogen hätte - war ich bei meinem FA. Entwarnug. Vorerst. Alles in Ordnung, soweit er sehen kann. Sollten die Schmerzen schlimmer werden, würde er mich dennoch ins Krankenhaus einweisen lassen. 

Ich muss etwas kürzer treten. Mir Pausen gönnen. Die Beine so oft es geht hochlegen. 

Mir ist es ein kleines Rätsel, wie ich das machen soll mit zwei kleinen Kindern, die meine ganze Aufmerksamkeit fordern, und mit einem Mann, der im Moment hier und da die Welt rettet und wenig zuhause ist. ???

Donnerstag, 10. April 2014

26 + 3: Buchtipp "Schwanger mit Nelly"

"Schwanger mit Nelly" hat mich besonders in der ersten Schwangerschaft nahezu täglich begleitet. Auch jetzt schaue ich noch ab und an hinein, wenn ich etwas nachlesen möchte. Beim dritten Mal kennt man das ganze, man weiß, was mit dem Körper passiert, man nimmt es hin und hinterfragt nicht mehr alles. Und dennoch. Ich wollte euch unbedingt dieses Buch vorstellen. 


Das Buch beginnt mit dem Kapitel "Schwanger - was nun?". Worüber macht man sich als frisch Schwangere Gedanken. Ernährung, Diagnostik etc. Es folgt für jeden Monat ein gesamtes Kapitel.


Bei mir momentan also der 7. Monat, Woche 27. Zu Beginn jeden Kapitels steht eine Übersicht, was der FA bzw. die Hebamme untersucht. Wie es einem selsbt gehen kann. Das Gefühlsleben. Das Aussehen. Das Aussehen des Babys ...  


... natürlich nur Durchschnittswerte.
"Am Ende des Monats sieht dein Fötus wie ein richtiges Baby aus. Es wiegt ca. 1,5kg. Bei einer Frühgeburt hätte das Kind bereits gute Überlebenschancen. Das Baby zeigt Emotionen: Es lacht, weint und genießt mit geschlossenen Augen, wenn Mama Musik hört oder Pralinen nascht. Es reagiert deutlich auf Musik und Licht." (Schwanger mit Nelly, S. 119)


In diesem Kapitel geht es unter anderem um die richtige Schlafposition. Gar nicht so leicht mit wachsendem Bauch. ;) 


Neben den 10 Monaten Schwangerschaft gibt es weitere Kapitel zum Thema Geburt, zum Wochenbett, zum Leben mit einem Neugeborenen, aber auch für den Fall, dass mal etwas nicht gut geht.

Schaut es euch an. Ich fand es in der ersten Schwangerschaft - und auch jetzt noch - ziemlich gut.

Und hier nochmal die Daten: 
"Schwanger mit Nelly" von Ilona Weöres und Antje Anders
erschienen im Knaur Verlag
ISBN 978-3-426-64228-3

Eure Chrissie
 

Montag, 7. April 2014

Im Pipi-Kacka-Land

Von heute auf morgen wurden wir ins sagenhafte Pipi-Kacka-Land katapultiert. LORE sagte jedesmal Bescheid, wenn sie auf Toilette musste. Und da dachte ich, dann nutzen wir eben die Gunst der Stunde und machen Nägel mit Köpfen. Windel ab!

Am ersten Tag lief es nicht so gut. Wir waren draußen, es war tolles Wetter, und sie machte dreimal in die Hose. Draußen ja prinzipiell nicht schlimm, aber vorher hatte sie schließlich auch immer Bescheid gesagt. Nach dem dritten Mal ließ ich ihr also die nasse Pipi-Hose für eine Weile an, damit sie merkte, dass das nicht wirklich angenehm ist. Und so war es auch. LORE fand die nasse Pipi-Hose gar nicht toll. Ich zog sie um - und danach klappte es mit dem Pipi in die Toilette. 

Wir haben übrigens einen ganz normalen Toilettensitz von Rossmann ohne Schnickschnack. Auch Bücher werden nicht auf Toilette gelesen oder Spielzeug mitgenommen. Ich finde das irgendwie unhygienisch. Was wir aber haben, ist ein kleines Puppentöpfchen, dass daneben steht. Wenn LORE Pipi macht, macht ihre Puppe das meistens auch. ;)

Die Tage gingen trocken dahin, und auch nachts stand sie plötzlich an meinem Bett und sagte, sie müsse auf Toilette. Als Ritual habe ich nun eingeführt, dass es vor dem Schlafengehen nichts mehr zu trinken gibt. Außerdem wird vorher auf die Toilette gegangen. Das mache ich schließlich auch so, LENI auch. So hält LORE durch bis morgens - meistens. Zur Not hat sie nachts noch eine Windel um, aber ich denke, in wenigen Wochen können wir die auch ablassen. 

So ging es plötzlich wie von selbst. Sie war soweit. Willkommen im Pipi-Kacka-Land! 

Und LORE ist richtig stolz, dass sie jetzt auch ein "großes Mädchen" ist - wie LENI. 

Freitag, 4. April 2014

Besser als Fernsehen

Auf dem Nachbargrundstück ist mächtig was los. Und das ist spannender und besser als Fernsehen. ;)


Unsere letzten beiden Tage sahen also so aus: Die Mädels haben sich ihre Kinderstühle zurecht gestellt und das Abrissunternehmen beobachtet, wie Schuppen, Bäume und Büsche den Fahrzeugen wichen. Dabei wurde selbstverständlich gepicknickt und ...


... gefachsimpelt. 

Die Mädels waren gut beschäftigt. Und wir haben mittlerweile freie Sicht. 

Mittwoch, 2. April 2014

Allein, allein

... wir sind mal wieder allein. 

Der Mann ist für X Wochen auf einem Lehrgang, nur um danach für ein paar Tage nach Hause zu kommen und dann zur nächsten Übung aufzubrechen. Es sind nur wenige Wochen, und trotzdem bin ich mal wieder allein mit den Kindern. Schwanger gar nicht so leicht. 

Es zerrt.

Montag, 31. März 2014

Basteltipp zu Ostern: Eierbecher


Wir haben mal wieder gebastelt. Diesmal natürlich perfekt zum bevorstehenden Osterfest Osterei-Becher aus Eierkarton.
 

Alles was ihr dazu braucht sind:
- Eierkarton
- etwas buntes und möglichst festes Bastelpapier
- Farbe
- Federn
- Schere und Kleber
- wahlweise auch "Glubschaugen"-Aufkleber


Zuerst wird der Eierkarton so zugeschnitten, dass ihr am Ende einen Hühnerkörper und einen Eierbecher habt.


Dann gründlich anmalen. Wir haben Acrylfarbe genommen. Man kann aber sicher auch Tusche oder deckende Buntstifte verwenden.


Nachdem die Farbe getrocknet ist, stecht ihr einen kleinen Schlitz in den hinteren Teil des Eierbechers. Dort steckt ihr die Federn durch, als Schwanz sozusagen.


Auf dem Kopf und im Gesicht auch kleine Schlitze (am besten mit einem Messer) setzen, damit später Kamm und Schnabel eingesetzt werden können.


Die haben wir einfach frei nach Schnauze ausgeschnitten. Kleiner Tipp: Den Schnabel in eins ausschneiden, also knicken, ein Dreieck hineinscheiden und wieder auseinanderziehen. Dann sind die Enden schon miteinander verbunden und müssen nur in den kleinen Schlitz gesteckt werden. Glubschaugen aufgeklebt ...


... FERTIG.
Zur Not oder wenn man das lieber mag, kann man die Augen auch einfach aufmalen.

Und wie gefällt euch die Idee mit den Eierbechern als alten Eierkartons?

Eure Chrissie